Archiv für März 2004

Kick it like Beckham

Montag, 29. März 2004

Hatte wenig erwartet, zugegeben. Fußball interessiert mich nicht die Bohne und meine Teenie-Zeit ist auch schon länger her. Aber gesehen habe ich einen doch leicht tiefsinnigen, äußerst unterhaltsamen und auch anrührenden Film (Wie war das noch mal mit den eigenen Träumen, aus seinem Leben was ganz Besonderes zu machen?). Parminder K. Nagra und Keira Knightley als echtes Team mit den (film)üblichen Erprobungen von Freundschaft habe ich gern zugesehen, flott und spannend die Geschichte und vielleicht geh ich jetzt doch mal ins Stadion… 2.

Pieces of April

Mittwoch, 17. März 2004

Nett. Bemüht independent. Katie Holmes ist und bleibt für mich die kindhafte Harmlose. Da helfen auch Piercings und Pseudo-Punk-Look nichts. Ist natürlich schlecht für einen Schauspieler. Aber niedlich ist sie ja. Mehr Eindruck hinterlassen da die nervige Schwester mit der unvorteilhaften Frisur, der schräge Nachbar mit dem tollen Herd und die kranke, terrorisierende Mutter. Trotzdem, gehört zur Kategorie ‘Filme die die Welt nicht braucht’. 4.

Nirgendwo in Afrika

Mittwoch, 17. März 2004

Schön fotografiert, gute deutsche Schauspieler und die Dramaturgie ok. Aber so vorhersagbar. Bringt die Welt nicht weiter; in keine Richtung. Nachgemachtes ‘Jenseits von Afrika’. Leider kein adäquater Nachfolger vom wunderbaren ‘Jenseits der Stille’. Meine Note: 4.

21 Gramm

Mittwoch, 17. März 2004

Schicksalsschläge rundherum. Nach angemessener Zeit hatte man die verschiedenen Figuren und Zusammenhänge im Griff (als Kinozuschauer ist man ja dann immer ein wenig stolz). Irgendwie würde ich Benicio Del Toro auch gern mal als lebenslustigen, erfolgreichen Typen im Kino sehen, aber das nur nebenbei. Und auch wenn ich Sean Penn nicht mag und er als College-Professor für mich nicht glaubwürdig erschien, so hat er doch eine gute Leistung abgelegt. Ach ja: die Brustwarzen von Naomi Watts kenn ich jedenfalls jetzt gut. Interessanter Film, einer von den besseren. Trotzdem, Amores perros hat mich mehr überzeugt. 3.

Seabiscuit

Dienstag, 16. März 2004

Der Film braucht zwar eine halbe Stunde bis er in Fahrt kommt, aber dann ist es richtig gutes Ami-Kino: ein armer von den Eltern verlassener Junge und ein persönlichkeitsstarkes, aber ungehorsames Pferd finden sich und der unaufhaltsame Aufstieg zum schnellsten Pferderennnen-Duo beginnt. Das Drama nimmt seinen Lauf als der Junge sich so schwer verletzt, dass die Ärzte ihn nie wieder reiten sehen. Er aber schafft es dank seines starken Willens (klaro). Eine Liebesgeschichte fehlt zwar irgendwie aber Tobey Maguire als zu großer Jockey mit leichten Magersucht-Tendenzen und die wirklich schönen Aufnahmen reichen eigentlich auch. 2+.

Gegen die Wand

Freitag, 12. März 2004

Wuchtig, lebendig, rührend – für mich hat der Film den Bären mehr als verdient. Und ich hatte nicht erwartet, den Film zu mögen. Sibel Kekilli ist zum Verlieben und Birol Ünel auch. Nachdenken über Türken in Deutschland. Interessant-seltsam die Musikauswahl: Sisters of Mercy und Depeche Mode. Unbedingt anschauen. 1.

The Cooler

Freitag, 12. März 2004

Ja, William H. Macy war den Film wert. Und Alec Baldwin auch. Und die Blonde war auch wirklich niedlich. Und vielleicht gehört zum Casionofilm-Genre Gewalt dazu – aber ich will mir Kniescheiben-Brechen und Frauen-in-Spiegel-werfen nicht angucken. 3-.