Archiv für Juli 2004

MIB 2

Montag, 26. Juli 2004

Für einen verregneten Julitag im Sommer 2004 auf DVD ist es Unterhaltung genug. Aber was Besseres als den Kollegen zurückzublitzdingsen und wieder mal mit netten und nicht so netten Außerirdischen und wenigen guten Special Effects die Welt zu retten wäre mir dann Kinogeld wirklich nicht wert. Will Smith punktet zur Zeit nur als Freund von Lance IchgewinneimmerwiederdieTourdeFrance. 4.

Spiel mir das Lied vom Tod

Montag, 26. Juli 2004

Ja das ist peinlich, aber ich gebe es zu: erst mit 33 Lenzen habe ich endlich diesen unglaublichen Film gesehen. Dass er aus den 60ern stammt, fiel mir eigentlich nur wegen der Powerpoint-ähnlich hereinfahrenden Titel im Vor- und Abspann auf. Rundum gebannt war ich von allem: Bronson und Fonda, Cardinale, der Musik, der Fotografie, der Dramturgie, der Geschichte, des Sets und so weiter! Echte Kerle once upon a time in the west. Wenn Cowboys mit Fliegen kämpfen und Menschen Träume haben will ich nur noch Filme gucken- lebenslang. 1+++.

Ein unmöglicher Härtefall

Dienstag, 13. Juli 2004

Tja, auf die Coen Brüder nebst George Clooney und Catherina Zeta-Jones ist wohl kein Verlass – was für ein schlechter Film. Langweilig und unkomisch. 4-

Moonlight Mile

Dienstag, 13. Juli 2004

Dustin Hoffman, Susan Sarandon und der ‘tobeymaguire’ige Jake Gyllenhaal (lustig: im wahren Leben der Freund von Spiderman-Girl Kirsten Dunst) als Schwiegersohn Joe in einem überraschend strange-guten Film über ein trauriges Thema: die Verlobte stirbt kurz vor der Hochzeit durch einen Amokschützen und der Schwiegersohn in spe bleibt erstmal bei ihren Eltern. Was diese nicht wissen: die beiden Verlobten hatten sich getrennt und das wollte die Tochter ihrem Vater in einem Café erzählen. Der Vater kam zu spät und der Amokschütze tat sein Übriges, um das Drama perfekt zu machen. Jetzt versucht Joe sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und schafft das auch mit Hilfe – na? Ja, der Liebe in Gestalt einer blonden Trauernden, die ihren Verlobten wiederum seit 3 Jahren in Vietnam vermisst. Keine Klischees und ein schöner Film über Trauer, Tod und die Liebe mit vielen kleinen überraschenden Momenten. 1.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Dienstag, 06. Juli 2004

Ok, die nächsten Bücher lese ich wohl noch, aber die Filme werde ich mir komplett sparen – obwohl Cuaron sicher der weitaus bessere Regisseur ist als der Langeweiler Columbus. Einzig die Zeitsprungszene war interessant. Für mich ist Harry mit Daniel Radcliffe komplett fehlbesetzt. Und Hermine nervt. Das war nix außer ein paar schönen Bildern. 4.

Shrek 2

Dienstag, 06. Juli 2004

Plopp. Volles Vergnügen. Unglaublich was die Technik mittlerweile vermag. Und Pinocchio wird ein richtiger Junge – für ein paar Sekunden. Einziger Wehrmutstropfen: Mutter Beimer spricht die Königinmutter. Der gestiefelte Kater als Pussy Cat mit Niedlichkeitsgarantie und der Esel als Superhengst – wunderbar. Geschichte gut, Humor gut, alles gut. 2+.

Kill Bill 2

Dienstag, 06. Juli 2004

Spitze. Jetzt verstehe ich die euphorischen Kritiken zum zweiten Teil. Uma Thurman und Daryl Hannah lassen sicher viele Männerherzen höher schlagen. Meins auch. Hautfetzen am Handknöchel. Lebendig begraben und doch nicht totzukriegen. Völlig behämmerte Killerinnen-Solidarität bei Schwangerschaft. Lächerliche Langbart-Gesten. Marmeladengläserdrinks. Fünfpunktpressurherzexplosionstechnik. Ein Hoch auf David Carradine. Allein die Musik des ersten Teils hat mir besser gefallen. 1.