Archiv für Januar 2009

Universum Bremen

Sonntag, 25. Januar 2009

Mensch, Erde, Komos. Allein für die erste Abteilung haben wir anderthalb Stunden gebraucht. Und der Vierjährige war so begeistert, dass er in diesem Museum alles anfassen durfte und sogar musste! Den eigenen Schatten per Blitz an die Wand projizieren, mit einem Pendel Muster in den Sand machen, rudern und ein Skelett die eigenen Bewegungen nachmachen lassen, Geräusche per Fuß erzeugen, sich in  verschiedenen Spiegeln angucken die einen klein, dick, lang usw. machen… Es gibt Riechspiele, optische Täuschungen, Seile die fliegen, ein Erdbebensofa, eine “Fahrt” in einem U-Boot, man kann (Sand-)Vulkane ausbrechen lassen, mit Magneten experimentieren, einen Mini-Tornado sehen, Wüstenstürme selber machen, Dinofilme gucken, Herzschläge verschiedener Tiere vergleichen und auch seinen eigenen hören, ausprobieren wie viel schwerer man ist, wenn man von oben auf die Waage springt, sich beklatschen und wiegen lassen… Und das Tollste, weil auch ein bisschen gruselig: der Taktil-Dom – in totaler Finsternis sich mit den Händen vorwärts bewegen (in der kurzen, leichten Variante oder schwerer mit Bücken und engen Gängen). In der Pause (der Erwachsenen) können die Kinder in der “Milchstraße” mit verschiedenen Seilwinden Säcke hochhieven, mit Mikroskopen forschen, wiegen und bauen, sich im Fernsehen sehen, sich rückwärts sprechen lassen, träumen und experimentieren. Auf dem Außengelände gibt es noch den Entdeckerpark der im Eintrittspreis enthalten ist, den wir aber nicht mehr besucht haben weil unser niemalsmüder junger Herr total geschafft war. Außerdem gibt es wohl regelmäßig Sonderausstellungen. Einzig sind wir uns nicht einig, ob das Universum von außen eine Muschel (Onkel) oder ein Wal (junger Herr) ist. Super Tagesausflug!

Überseemuseum Bremen

Freitag, 16. Januar 2009

Ja, das hat sich gelohnt. Da unter sechs, zahlt der junge Herr nix und für uns zwei anderen waren es zusammen 13 Euro. Und dafür hat man drei Etagen zu besichtigen (und das Lager/Schaumagazin, aber das haben wir nicht mehr geschafft). Unterteilt nach Ozeanien/Asien, Amerika/Afrika und Evolution/Bremen und wirklich gut gemacht. Im Erdgeschoss ausgestopfte Tiere, Walskelette, Krokodilschädel, Masken, Fische (echte eingelegte und aus Plastik), Musikinstrumente (Gongs, Glockenspiele zum Ausprobieren), Regenwaldschaufenster, Buddhas, ein Gewürz-Riechspiel, Boote, ein künstliches Korallenriff. Im zweiten Stock Tiere und Schaukästen (afikanischer Markt, Indianerdorf) und im dritten dann zum Beispiel ein Dinosaurierskelett und ein Bremer Kolonialwarenladen.
Das Bremer Überseemuseum kann man also auch schon mit einem Viereinhalbjährigen empfehlen.

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

Donnerstag, 15. Januar 2009

Auswandererhaus

Bremerhaven ist nicht weit und so wagen wir einen Museumsbesuch mit unserem 4,5 Jährigen – denkend dass er eigentlich noch zu jung sei. Wir fahren in das deutsche Auswandererhaus. Als erstes steht man (im Museum) am “Hafen” mit lauter lebensechten Figuren und schaut an einem riesigen “Schiff” hoch.  Später kann man auch die Brücke erklimmen, was für die nachrückenden Besucher, die nun unten stehen noch mehr Echtheitseffekt hat. “Im” Schiff kann man dann rumlaufen und sich zum Beispiel im Essensraum und  bei den Kojen neben den lebensechten Figuren aufhalten. Mit der Eintrittskarte erhält man den Namen eines Auswanderers, dessen Biographie man verfolgen kann. Man kann auch Biographien recherchieren.

Kreidekunst

Donnerstag, 15. Januar 2009

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So sieht hier der Mond aus (sagt der junge Herr ein paar Wochen nach Fertigstellung des Werkes ). Oder Homer Simpson (sagt der Gatte – der bei der Schaffung des Werkes anwesend war.)

miniature faking

Montag, 12. Januar 2009

Niedlich! Tilt shift – zum ersten Mal als Video gesehen bei unvorhergesehen.de… That’s real playmobil.

Jungs schnattern auch.

Montag, 12. Januar 2009

Ich versuchs jetzt auch mal mit Twittern. Schäfer-Gümbel folgt mir schon…

Er lebe hoch!

Montag, 05. Januar 2009

Weihnachten, Zeit der Geschenke. Supidupi so ein Festplattenrecorder. Nicht nur für “Die Sendung mit dem Elefanten”, nein auch der Tatort kann nun am Montag geschaut werden. Und endlich kann ich meine Nerven schonen, wenn die guten Filme wieder mal um 0.25 Uhr laufen. Einzig: der eingebaute DVB-T hat wirklich nicht so die gute Qualität.

nine eleven

Montag, 05. Januar 2009

Erinnerung. Urlaub eines Paares das lang und viel in den Medien arbeitet.  Wir fahren in die Toskana und wollen ein paar Tage allem Medialen abschwören. Keine Zeitung, kein Internet, kein Fernsehen, kein Radio, keine Telefonate nach Hause. Wir sprechen kein Italienisch. Und die Italiener kein Deutsch und in dem kleinen Bergdorf auch kein Englisch. Am 14. September besuchen wir in ein kleines Städtchen in der Nähe, wandern herum, wundern uns dass die Stände des auf dem ganzen Weg angekündigten Marktes geschlossen sind. Mittags laufen wir an einem Kiosk vorbei und sehen auf einer Boulevardzeitung ein Bild mit dem Wort War.  Wir gehen weiter. Kennt man ja diese Schlagzeilen. Später wird uns irgendwie mulmig. Wir gehen zurück. Alles zu. Italienische Mittagspause. Lange Mittagspause. Wir fahren herum, etwas ahnend? Wir kommen in einen Kurort. Hier kaufen wir eine SZ. Oh Himmel.