Archiv für April 2009

Ligurische Landschaft von Stephan Velten

Donnerstag, 23. April 2009

Ligurische Landschaft

Little People

Montag, 20. April 2009

Little People von Slinkachu – Street-Art im wahrsten Sinne. Hummeljagd: “They’re not pets, Susan.”

Knete-Kunst

Montag, 20. April 2009

Die Knetfiguren von Katia Kelm sind meine neuen Lieblinge. Zum Beispiel  ‘Niggemeier im Teppich’:

niggemeierknete

Slumdog Millionaire

Mittwoch, 15. April 2009

Doch, es war einer der guten Kinoabende. Kurzweilig, spannend und bunt. Und doch bleibt ein Aber. Weil man den Vorwurf der Sozial- oder besser: Slum-Romantik nicht verhehlen kann.  Das Elend wird gezeigt, aber hübsch fotografiert. Der Geruch stellt sich auch im Kopf nicht ein wenn Jamal in die Fäkaliengrube springt. Das Aufziehen der Kamera über den Wellblechdächern hat zwar wegen der so gezeigten Größe des Slums einen Oha-Effekt, es werden aber kaum Bilder gezeigt, die das Leben im Slum nachvollziehbar zeigen. Allerdings will der Film ja auch keine Dokumentation sein. Das Ende – ein simples Happy-End à la Bollywood. Genervt hat mich die Opferrolle der Latika. Geschändet von Kindesbeinen an wehrt sie sich nie. Jamals Bruder – endlich geläutert – muss sie sogar in die Freiheit schubsen. Denn erst wenn der wartende Prinz auch noch genug Geld hat ist sie bereit für ihn. Fazit für mich: Wenn man es schafft Slumdog Millionaire als fiktionales Kinomärchen zu sehen, ist es  – siehe oben – ein guter Kinoabend. 2+.

Zoo Hannover

Dienstag, 14. April 2009

3.50 fürs Parken, 19.50 Tageskarte Erwachsener, 13.50 für ab Dreijährige. Familienkarten gibt es nicht. Schluck. Trampolinspringen 1 Euro, Kinderschminken 4 Euro. Die Wege gehen an Souvenirshops vorbei und zwischen FastFood-Anlagen durch (“Mama ich will Pommes.” “Mama ich will Eis.” “Mama ich will als Tiger geschminkt werden.” “Mama ich will Pommes.” etc.). Für Getränke und Snacks an den Buden bezahlt man wie erwartet Mondpreise. Das dazu. Wir hatten also Picknick mit.
Wir befinden uns in einem Erlebnis-Zoo. Gut daran ist, dass die Tiere recht artgerecht gehalten werden. Dafür sieht man sie natürlich meist nicht so gut. Dagegen setzt der Zoo mit Tiershows,  Fütterungen, Bootsfahrten, Streichelzoo, Sommerrodelbahn, sehr viel Grün und Tarnfarben-Architektur. Sehr schön ist der Abenteuerspielplatz ‘Brodelburg’ mit angrenzender recht netter Gastronmie. Architektonisch und landschaftsbautechnisch ansprechend gibt es viele Bauten zum Klettern und Rutschen, Gratis-Trampoline und einen sehr schönen Wasserlauf zum Matschen und Stauen. Wenn man nah genug wohnt, lohnt sich hier eine Jahreskarte sicher sehr. Ostermontag mit 22 Grad ist allerdings massen- und somit elternentspannungstechnisch nicht der beste Tag für den  Zoo in Hannover. Fazit: Wie immer in den  modernen Zoos kann man sich alles an einem Tag gar nicht angucken. Schaffen will man aber trotzdem viel. Ich bin ja eher für kleinere Tierparks, die nicht so viel Eintritt kosten und nur einen halben Tag dauern. Danach ist man dann nicht so fertig bzw. quengelig, weil überreizt und müde.  Als das was er sein will ist der Zoo in Hannover aber empfehlenswert.