Archiv für die Kategorie 'Lesen'

Auch gern gelesen

Montag, 09. August 2010

Kristof Magnusson:  Das war ich nicht und Zuhause.
Simon Beckett:  Die Chemie des Todes.
Stieg Larsson: Verblendung, Verdammnis und Vergebung.
Martin Suter: Der Koch
Gerbrand Bakker: Oben ist es still
Tillman Rammstedt: Der Kaiser von China

Thomas Glavinic: Das bin doch ich

Montag, 15. Juni 2009

Kurzweilig. Ein Schriftsteller berichtet aus seinem Leben. Er trinkt viel, hauptsächlich kümmert sich die Freundin um das gemeinsame Kleinkind, er hypochondriert und ängstigt sich, ob sein bald erscheinendes  Buch Wohlwollen hervorruft (Stichwort: Shortlist für den Deutschen Buchpreis). Lustig ist es zwischendurch auch. Daniel Kehlmann als Freund bereitet mir Spaß. Ich werde auch Die Arbeit der Nacht lesen, denn das hört sich spannend an, wie die Website von Thomas Glavinic verrät: “Ein Mensch wacht auf und ist allein. Auf der ganzen Welt gibt es keine lebende Seele mehr. Außer ihm. Wie kann er weiter leben, dieser letzte Mensch?” Obwohl dieses Szenario ja auch nicht neu ist…

Juli Zeh: Corpus Delicti (Ein Prozess)

Freitag, 22. Mai 2009

“Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.”
Das ist schon großartig. Trotzdem nicht mein Buch. Nicht weil es zeitweise sehr grausam ist, nicht weil es ein erschreckendes Ende hat. Nein, weil die Figuren mich nicht berühren, die Charaktere sind einfach zu oberflächlich. Man kann dieses Buch als eine politische Prozessbeschreibung lesen und so gesehen ist es ein respektables Werk. Nachdenken über unseren Staat in Bezug auf Internetsperren, biometrische Daten & Co ist immer gut. Vielleicht war mir das Szenario aber etwas zu platt. Oder zu realistisch?
Lesenswert ist auf jeden Fall Torsten Larbigs Kritik in seinem Lehrerblog.

Ralf Hussmann: Nicht mein Tag.

Freitag, 22. Mai 2009

“Man guckt die Leute immer nur vor’n Kopp.”  Selten hab ich Heimatgefühle, aber manche Dinge kann sprachlich nur der Ruhrpott.
Kein literarisches Meisterwerk dieser Roman, aber kurzweilig und spannend und gar nicht so simpel, wie man zu Beginn vermutet. Eigentlich ein Buch über die Midlife Crisis eines 40jährigen mit Frau und Kleinkind. Der ist leider Bankangestellter und findet das selber total öde. Automarken spielen eine große Rolle: Subarus und Mustangs vor allem. Dazu kommt ein Szenario aus bunten Figuren und leicht schlampigen Mädels. Und einem wirklich Bösen – also der mit der Knarre -, mit dem unser Hauptdarsteller sich innerlich verbrüdert, weil dessen Träume noch mehr in die Hose gehen als seine eigenen. Ach ja, grundsätzlich geht es um einen Banküberfall, eine Geiselnahme, die zwischendurch mal keine mehr ist und einen Rückblick auf 40 gelebte Jahre. Und am Schluss wird klar, die Verantwortung dafür wie das eigene Leben verläuft trägt man allein. “Und nichts wird besser.”

Gute Worte I

Freitag, 06. Februar 2009

Das was Sie tun halte ich für falsch.Dr.-Gewissensfrage-Erlingers Rat vom 6.12.09 bei Vordränglern in Schlangen. Ich finde das kann man genau so ziemlich vielen Leute sagen und die müssen sich dafür nicht einmal vordrängeln: dem Papst zum Beispiel, oder auch Mehdorn.  Der Satz ist souverän, nicht moralisch, freundlich gesprochen auch sozial und nichts als die eigene Meinung.

Datenzäpfchen.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ist ein USB-Stick.  Eine Gammelfleischparty ist eine Ü30-Party. Jugendsprache. Nie gehört. Ich bin alt. Oder ist mein Kind zu jung?

online lesen mal anders

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Tipp der SZ: Autoren lesen zehn Seiten aus ihren Werken vor, vor der Kamera, in schwarz-weiß.

Sehr gern gelesen.

Freitag, 05. Dezember 2008

Bernhard Schlink: Die Heimkehr, die Selb-Romane.

Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes, Small World.

Wolf Haas: Die Brenner-Krimis, Das Wetter vor 15 Jahren.

Patricia Highsmith: Die Ripley-Romane.

Siri Hustvedt: Was ich liebte.

Christian Kracht: Der gelbe Bleistift.

Franz Hohler: Der neue Berg.

Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger.

Thomas Strittmatter: Raabe Baikal.

Mircea Eliade: Die drei Grazien.

Erik Fosnes Hansen: Choral am Ende der Reise.

Jeffrey Eugenides: Middlesex.

T.C. Boyle: America.

Ian McEwan: Abbitte.

Uwe Timm: Morenga, Der Schlangenbaum, Johannisnacht, Die Erfindung der Currywurst.

Margaret Mazzantini: Geh nicht fort.

Ulla Hahn: Das verborgene Wort.

Juli Zeh: Schilf.

Nicole Krauss: Die Geschichte der Liebe.

Haruki Murakami: Wilde Schafsjagd, Mister Aufziehvogel.

John Irving: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker.

Judith Herrmann: Sommerhaus, später.

Zadie Smith: Zähne zeigen.

Andrea deCarlo: Wir drei.

F.C. Delius: Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus.

Daniel Kehlmann: Ich und Kaminski, Die Vermessung der Welt, Mahlers Zeit.

Sick

Freitag, 14. November 2008

Gestern schon zum zweiten Mal bei der ‘Großen Bastian-Sick-Show’ hängengeblieben. Ist ja wirklich bewundernswert wie man DARAUS eine TV-Show machen kann. Und obwohl mir Herr Sick nicht wirklich sympathisch ist, muss ich sagen, er macht das gut. UND ER KRIEGT MICH RAN:
Herr Sick: “…durchgewinkt…”
Ich (ausm Off): “…das heißt doch durchgewunken…”
Herr Sick: “und wenn Sie jetzt glauben es heißt ‘durchgewunken’, muss ich Sie enttäuschen…” (also so ungefähr im Wortlaut).
Toll.