Archiv für die Kategorie 'Im Kino gewesen'

Terminal

Dienstag, 23. Januar 2007

Wenn Tom Hanks drauf steht, ist wohl was verlässlich gut Unterhaltsames drin. Lustig, spannend, anrührend. Was ein guter Film so braucht. Ist aber auch schnell wieder aus dem Kopf raus. Ungefährlich. 2-.

Charly und die Schokoladenfabrik

Dienstag, 23. Januar 2007

Man soll nicht glauben, dass es keine Geschichte von Tim Burton ist. Und Mensch, Johnny Depp spielt mal wieder meisterhaft und ist so schön. Eine reine Freude fürs Kinoauge. Und dann das windschiefe Häuschen, die zwei im großen Bett lebenden Großelternpaare, Helena Bonham Carter und diese unglaubliche Fabrikwelt. Märchenhaft. Einzig die Lieder fand ich ein wenig zu musicalhaft. 2+.

King Kong

Dienstag, 23. Januar 2007

Boah. Beeindruckend. Beginnt aufwändig und vielversprechend. Jack Black mal wieder als Irrer.
Die Szene mit den Eingeborenen, die ohne Erklärung als grausame Wilde daherkommen und dann nie wieder zu sehen sind (alle hingemetzelt?), stieß dem politisch korrekten Teil meines Gewissens etwas auf.
Dann – unglaublich – die durch das enge Tal sich quetschenden aufgeschreckten Dinos und später die Riesen-Kakerlaken und ihre Verwandten. Ihhh! Wahnsinn!
Super besetzt Naomi Watts. Sie und der Riesenaffe – zum Heulen schön. Überhaupt: was für ein Affe.
1+.

Volver

Dienstag, 23. Januar 2007

Was für eine Frau! Endlich mal raus aus der Frauen&Schönheit- Einheitlichkeit der amerikanischen Filmwelt. So will ich Penélope Cruz sehen. Und Carmen Maura sowieso! Ein Frauenfilm für den man sich als Frau nicht schämen muss.
Die Farben nicht so knallig wie die früheren Almodovars aber unverkennbar er. Wenn man das Leben so meistern könnte wie die Damen im Film, gäbe es nichts zu Fürchten. 1.

Borat

Dienstag, 21. November 2006

Warum um Gottes Willen haben sich die Feuilletons dieses Landes enthusiastisch zu diesem Film geäußert? Ist mir ein Rätsel. Oder bin ich zu spießig? Zu moralisch? Scheint so. Es ist ja nicht so, dass ich über die Szene “Schwanz-in Reissverschluss-Einklemmen” in ‘Verrückt nach Mary’ nicht lachen konnte. Sehr sogar. Also geht auch Humor unter der Gürtellinie. Aber richtig dicke nackte Männer nackig sich rumwälzen sehen, uiuiui. Muss doch nicht sein oder? Und einer wie auch immer talentierten Blondine einen Sack über den Kopf stülpen wünsche ich auch Pamela Anderson wirklich nicht – man muss niemanden in Todesangst versetzen, auch nicht wegen Ambitionen auf einen erfolgreichen Kinofilm. Oder waren doch alle Mitwirkenden eingeweiht?
Schön das Pferd mit fahnentragender Reiterin, dass zu Borats kasachischer Nationalhymne rückwärts umfällt. Was es nicht war: ein Tabubruch oder was Neues bei dem man Luft hörbar einsaugt. Irgendwie konnte sich der Film nicht entscheiden zwischen irgendwie politischer Ambition und Leute vorführen. Oder doch: es wurde ausschließlich verarscht. Weil ich aber Sacha Baron Cohen gutaussehend und sympathisch finde: 3.

Garden State

Mittwoch, 01. Juni 2005

So, da hat der Typ aus ‘Scrubs’ nun einen Film gemacht, der im Vorfeld wirklich gut besprochen wurde. Wie immer ist es schade, dass man vorher soviel liest (Kritiken) und sieht (Trailer), so dass die schönen feinen Szenen schon bekannt sind: das Hemd & die Badtapete zum Beispiel. Die ersten zwei Drittel des Films fand ich originell, lustig, kurzweilig. Im letzten Drittel ging die Luft raus – jaja, er hat kapiert, dass er was aufarbeiten muss, verliebt sich in Natalie Portman, zieht wieder in sein Heimatstädtchen und alles ist gut. Wenn das Leben so einfach wäre. Aber ich bin gespannt auf mehr von Zach Braff. 2+.

One Day in Europe

Mittwoch, 13. April 2005

Den schwäbelnden türkischen Taxifahrer hatte ich schon mal in einem Film gesehen. Am besten gefallen hat mir aber die erste Geschichte der Engländerin Kate, die etwas lebensuntüchtig einfach in ein Moskauer Taxi steigt und ausgeraubt wird. Der ungarische Pilger, dem die geklauten Fotos wichtiger sind als seine 1500 Euro teure Kamera, entzieht dem Zuschauer all seinen Mitleidsvorrat. Und russische Türken findet man eben nur in Berlin. Hat mir gut gefallen, bot aber nichts Neues. 2-.

Sideways

Dienstag, 29. März 2005

Fand ich nicht so gut wie erwartet. War aber ganz nett. Punkt. 3-

Silentium

Dienstag, 29. März 2005

Morbides Österreich. Ja, war ganz gut umgesetzt das Buch. Es gibt Leute, die fanden den Film unappetitlich. Ich lese auch lieber das Buch oder höre mir Wolf Haas höchstpersönlich als Hörbuch an. Denn diese gelesene oder gehörte Sprache ist im Medium Film einfach nicht einzufangen. 3+

Million Dollar Baby

Dienstag, 29. März 2005

Extra hatte ich die vielen Kritiken zum Film nicht vorher gelesen, deshalb war ich überrascht über die Entwicklung des Films – ich dachte, Maggie wird Champion und nicht tot. Wie kriegt man eigentlich als Schauspielerin so schnell die Oberarmmuskeln wieder weg, denn auf der Oscar-Verleihung war doch bei Hilary nichts mehr zu sehen, oder? Na und das Duo Eastwood/Freeman ist wie erwartet superduper. Schade nur, dass der böse blaue Bär mal wieder eine Deutsche und dazu eine Ost(!)-Berlinerin sein musste.
Maggies Familie war ein bisschen zu heavy. Clinti sah selbst in seiner Alt-Herren-ziehhochbisunterdieachseln-Hose gut aus. Alles in allem: Prima Kino. 2+